Pelzkäfer, Teppichkäfer

Arten

Pelzkäfer (Attagenus pellio), Teppichkäfer (Anthrenus scrophulariae)

Größe

3-6 mm

Larven

bis 12 mm (ausgewachsen)

Entwicklung und Vermehrung

einmal im Jahr bis 20 Eier; Entwicklung dauert bis zu einem Jahr

Nahrung

Larven benötigen Keratin (z.B. Wolle, Pelze) oder Chinin (z.B. Insektensammlungen) zur Entwicklung, die erwachsenen Käfer ernähren sich von Pollen vor allem von weißen Blüten

Schaden

Fraß durch die Larven an Kleidungsstücken, Federn und Pelzen

Bekämpfung

Langzeit-Mottenschutz, Mottenpapier, Textilschutz-Säckchen

Detailbeschreibung

Käfer sind mit ca. 350.000 Arten weltweit die artenreichste Insektenordnung. In Europa gibt es ca. 8000 Käferarten. Käfer unterscheiden sich durch die als harte Flügeldecken ausgebildeten Vorderflügel von allen anderen Insekten. Sie haben immer beißende Mundwerkzeuge.

Pelzkäfer und Teppichkäfer gehören systematisch zu den Speckkäfern (Dermestidae). Die beiden Arten sind durch Handel weltweit verbreitete Textil bzw. Materialschädlinge.

Der Teppichkäfer ist 3 – 4,5 mm lang und ähnelt durch seine Färbung etwas einem Marienkäfer. Der Pelzkäfer ist 3,5 – 6 mm lang und schwarz gefärbt. Ein heller Fleck befindet sich in der Mitte der Flügeldecken. Die maximal 6 mm bzw. 12 mm langen Larven sind gelb-bräunlich gefärbt, länglich, charakteristisch behaart und tragen am Körperende zusätzlich Pfeilhaare. Während die erwachsenen Käfer nur wenige Wochen leben, können die Larven für ihre Entwicklung ein Jahr benötigen, wobei sie sich mehrmals häuten.

Die erwachsenen Käfer ernähren sich von Blütenpollen, wobei weiße Blüten wie z.B. Obstblüten, Schlehe, Weißdorn oder Doldenblüten bevorzugt werden. Die Käfer dringen in Häuser ein um dort ihre Eier abzulegen. Schäden entstehen durch die Larven, die für Ihre Entwicklung Proteine tierischer Herkunft wie z.B. Keratin aus Wolle, Federn, Pelzen usw. benötigen. Im Freiland entwickeln sich die Larven häufig in Vogelnestern.

Bevorzugt werden Textilien befallen, die lange Zeit lagern. Daher ist das regelmäßige Öffnen einer Kleidertruhe und das Lüften eine gute vorbeugende Maßnahme. Mit Hilfe von insektizidhaltigen Bekämpfungsmitteln, die in Kleiderschränken angewandt werden, kann ein Befall zuverlässig verhindert werden.

Zu einer erfolgreichen Bekämpfung ist es wichtig den gesamten Befallsherd zu erkennen und zu behandeln. Die Behandlung geschieht entweder mit insektizidhaltigen Bekämpfungsmitteln oder mit Insektizidspays mit Residualwirkung. Natürlich ist genau auf die Gebrauchsanweisung zu achten.

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