Aeroxon_Thrips

Thripse

Arten

z.B. Frankliniella occidentalis, Limothrips cerealium

Größe

1,3-2 mm lang (Frankliniella occidentalis), Flügel mit vielen Borsten besetzt  

Vermehrung

zahlreiche Generationen im Jahr, teilweise ungeschlechtliche Fortpflanzung

Nahrung

Pflanzensäfte, aber auch räuberisch

Schaden

fleckige oder verwelkte Blütenblätter, Verbreitung von Pflanzenviren, lästig bei Massenauftreten, manche Arten stechen, dabei kann es zu Hautreizungen kommen

Bekämpfung

Klebefallen, Insektizide, biologische Bekämpfung durch Florfliegen und Raubmilben, wegen der geringen Größe sind Insektenschutzgitter zur Abwehr nicht geeignet

Detailbeschreibung

Die Thripse (Fransenflügler, Thysanoptera) sind eine Ordnung der Insekten. Sie sind durch die winzige Körpergröße und die adulten Tiere durch mit Fransen besetzten Flügel gekennzeichnet. Der Körper ist schlank und von Bauch-und Rückenseite her abgeflacht. Die Flügel sind in Ruhe längs dem Rücken gefaltet.

Es gibt weltweit ca. 4500 Arten wovon ca. 500 in Mitteleuropa vorkommen.
Die am häufigsten in Häusern vorkommende Art, der kalifornische Blütenthrips (Frankliniella occidentalis) stammt aus dem westlichen Nordamerika und wurde durch Handel weltweit verbreitet. Eier werden in der Nähe von Blattadern abgelegt. Die Entwicklung vollzieht sich über zwei Larvenstadien zunächst als Pflanzensaftsauger an Blättern, später im Substrat oder Boden. Die darauf folgenden beiden Puppenstadien saugen nicht.
Das Populationswachstum hängt hauptsächlich von der Temperatur, aber auch von der Luftfeuchtigkeit und der Wirtspflanze ab. Ein Befall mit Spinnmilben fördert den Befall mit Blütenthripsen. Am schnellsten ist die Entwicklung bei 30°C (ca. 11 Tage von Ei zu Ei). Die Vermehrung erfolgt geschlechtlich und ungeschlechtlich. Über 35°C findet keine Entwicklung mehr statt. Bei niedrigen Temperaturen stoppt die Entwicklung im Freiland und Larven und adulte Tiere suchen sich geschützte Stellen z.B. in Gewächshäusern, um den Winter zu überstehen. Eine Überwinterung im Freiland ist in Mitteleuropa nicht bekannt.

Der Kalifornische Blütenthrips saugt Zellen zarten Gewebes von Blättern, Blüten und auch Früchten aus. Als Folge sind auf Blättern Flecken und Kottröpfchen, auf Blüten sind Verfärbungen sichtbar. Beim Weiterwachsen sind die Pflanzenteile dann verformt und weisen Verkorkungen auf. Blüten öffnen sich zum Teil gar nicht mehr.

Zur Bekämpfung sind farbige Leimtafeln geeignet, wobei diese nur die fliegenden Stadien bekämpfen.
Im professionellen Pflanzenbau werden entweder Nützlinge wie Raubmilben zur Bekämpfung verwendet oder auch chemische Präparate

Bei Topfpflanzen in Haushalten können fliegende Thripse durch kleine Klebefallen weggefangen werden. Dabei ist es wichtig, die Klebefallen frühzeitig vorbeugend anzubringen, bevor es zu einem Massenbefall kommt. Auch ein zeitweiliges Kühlerstellen von Topfpflanzen reduziert den Befall.

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