Wespe

Arten

Vespula vulgaris, Vespula germanica

Größe

11-16 mm lang (Arbeiterinnen)

Vermehrung

Im Sommer Staaten mit bis zu 1000 Arbeiterinnen, nur Königinnen überleben den Winter

Nahrung

Insekten, Kadaver, zuckerhaltige Säfte

Schaden

lästig bei starker Vermehrung, Stiche schmerzhaft und unter Umständen gefährlich (Allergiker, Stich in Mund)

Bekämpfung

Klebefallen, mit Flüssigkeit gefüllte Fallen, Insektizidsprays, Entfernung von Nestern

Detailbeschreibung

Wespen gehören zusammen mit den Bienen und Ameisen zu den Hautflüglern (Hymenoptera).

Die gemeine Wespe (Vespula vulgaris) und die deutsche Wespe (Vespula germanica) sind die häufigsten einheimischen sozialen Wespen (Faltenwespen, Vespidae) und durch ihre charakteristische gelb-schwarze Körperzeichnung allgemein bekannt. Wespen haben einen Stachel, der zur Verteidigung und zur Lähmung von erbeuteten Insekten benutzt wird. Wie Bienen bilden Wespen einen Staat mit Arbeitsteilung, nämlich reproduktive Weibchen (Königin), sterile Arbeiterinnen und Männchen. Im Gegensatz zu Bienen besteht der Staat nur während der warmen Jahreszeit und stirbt im Winter ab. Nur Königinnen überleben und gründen im nächsten Frühling neue Staaten. Im Laufe des Sommers wachsen die aus einer papierähnlichen Masse bestehenden Nester. Als Baumaterial werden feine Holzspäne und Speichel benutzt. Nester werden im Freiland unterirdisch errichtet. In Häusern findet man Nester an dunklen Stellen, z.B. auf Dachböden oder in Rollladenkästen.

Wespen treten für Menschen dann sichtbar auf, wenn sie nach zuckerhaltiger Nahrung suchen. Vor allem die fortpflanzungsfähigen Weibchen und die Männchen benötigen Zucker. Eier entwickeln sich über fünf Larvenstadien und ein Puppenstadium innerhalb von drei bis sechs Wochen zu fertigen Insekten.

Bei starker Vermehrung können nahrungssuchende Wespen sehr lästig werden. Wespen können bei Bedrohung stechen. Das passiert oft dann, wenn sie unbeabsichtigt berührt werden, z.B. wenn Wespen auf Speisen oder Getränken sitzen. Der Stich ist schmerzhaft und unter Umständen, z.B. für Allergiker oder wenn im Mundbereich gestochen wird, gefährlich.

Wespen können in mit Flüssigkeit gefüllten Becherfallen massenhaft gefangen werden. Auch Klebefallen eignen sich zum Fang. Einzelne Individuen können mit Insektizidsprays bekämpft werden. In manchen Fällen ist ein Entfernen von Nestern sinnvoll.

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